SupplyOn
Logistik / Supply Chain Software · Deutschland
SupplyOn setzt KI-Agenten für Lieferantenauswahl und Angebotsbewertung ein
Im Register seit 08.07.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.
Wie nutzt SupplyOn KI?
SupplyOn integriert über seine neue Lösung „AI-native Sourcing" KI-Agenten in den Beschaffungsprozess, die Lieferantenauswahl, Angebotsbewertung und die Vorbereitung von Einkaufsentscheidungen übernehmen, betrieben auf der T-Systems Industrial AI Cloud im Münchner Telekom-Rechenzentrum.
Auf einen Blick
- Unternehmen
- SupplyOn
- Land
- Deutschland
- Funktion
- Beschaffung & Lieferantenmanagement
- KI-Technik
- Industrial AI Cloud (T-Systems), KI-Agenten
- Ergebnis
- 140.000 vernetzte Unternehmen in mehr als 100 Ländern auf der SupplyOn-Plattform
Ausgangslage
SupplyOn betreibt nach eigenen Angaben Europas größtes industrielles Lieferkettennetzwerk und digitalisiert die Zusammenarbeit von rund 140.000 Unternehmen in mehr als 100 Ländern. Hersteller und Lieferanten steuern über die Plattform zentrale Prozessketten: Beschaffung, Lieferantenmanagement, Qualitätssicherung, Logistik und Risikomanagement.
Die Kooperationspartner T-Systems und SupplyOn beschreiben die Ausgangslage so: Lieferketten werden komplexer, regulatorische Anforderungen steigen, geopolitische Risiken nehmen zu, gleichzeitig müssen Unternehmen schneller und datenbasiert entscheiden. Hinzu kommt die Anforderung, sensible Einkaufs-, Produktions- und Lieferantendaten unter europäischer Kontrolle zu halten.
Was das Unternehmen konkret macht
SupplyOn hat das Produkt „AI-native Sourcing" entwickelt. KI-Agenten übernehmen dabei konkrete Aufgaben innerhalb des Beschaffungsprozesses: Lieferantenauswahl, Bewertung von Angeboten und die Vorbereitung fundierter Einkaufsentscheidungen. Einkaufsabteilungen werden dadurch im operativen Sourcing-Prozess direkt unterstützt.
Die Lösung ist der erste veröffentlichte Anwendungsfall der im Juni 2026 bekannt gegebenen strategischen Partnerschaft zwischen SupplyOn und T-Systems. Perspektivisch sollen laut den Unternehmen weitere Prozesse folgen: Planung, Qualitätssicherung, elektronische Rechnungsverarbeitung und Risikomanagement.
Technik & Ansatz
SupplyOn bindet seine Plattform an die „Industrial AI Cloud" von T-Systems an. Sämtliche KI-Prozesse laufen nach Unternehmensangaben vollständig im Münchner KI-Rechenzentrum der Deutschen Telekom. Sensible Daten werden damit unter europäischer Kontrolle und nach strengen Datenschutz- und Sicherheitsstandards verarbeitet.
Das Konzept der digitalen Souveränität ist für die Partnerschaft zentral: Unternehmen sollen KI nutzen können, ohne Abhängigkeiten von außereuropäischer Infrastruktur einzugehen. SupplyOn-CEO Markus Quicken formuliert die Voraussetzung so: „Entscheidend ist, dass Unternehmen, Lieferanten und Partner auf einer gemeinsamen, vertrauenswürdigen Datenbasis zusammenarbeiten können."
Die Industrial AI Cloud wird laut T-Systems bereits von weiteren Partnern genutzt, darunter SAP, Siemens und ServiceNow als Gründungspartner sowie Unternehmen wie EDAG, Agile Robots und PhysicsX.
Einordnung
„AI-native Sourcing" ist der erste produktiv angekündigte KI-Anwendungsfall von SupplyOn auf der neuen Infrastruktur. Konkrete Kennzahlen zu Effizienzgewinnen, Kosteneinsparungen oder Nutzerzahlen wurden zum Zeitpunkt der Bekanntgabe nicht veröffentlicht. Die Partnerschaft wurde am 18. Juni 2026 per Pressemitteilung kommuniziert; operative Ergebnisse aus dem Echtbetrieb liegen auf Basis der verfügbaren Quellen nicht vor.
Quellen
Unabhängig belegtVon einer unabhängigen Quelle (Redaktion/Dritter) berichtet, nicht nur vom Unternehmen oder KI-Anbieter.
- ↗Logistik-IT: T-Systems und SupplyOn kooperieren zu KI in industriellen Lieferketten - Logistik Heute
- ↗T-Systems and SupplyOn Bring AI to Europe’s Supply Chains - Deutsche Telekom
- ↗DT’s T-Systems injects AI into the supply chain - telecomtv.com
- ↗Deutsche Telekom Stock - AI supply-chain push and technical picture on the DAX - AD HOC NEWS
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