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Tsinghua-Universität

Hochschulwesen · China

Unabhängig belegt

Tsinghua testet GLM-5.3 auf Modellsicherheit

Reifegrad: Pilot / Test

Im Register seit 18.10.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.

Wie nutzt Tsinghua-Universität KI?

Die Tsinghua-Universität beteiligt sich mit Partnern am Red-Team-Test von GLM-5.3 und an der Bewertung seiner Modellsicherheit.

CybersicherheitsforschungRed-Team-Tests und Bewertung der ModellsicherheitZhipu GLM

Auf einen Blick

Unternehmen
Tsinghua-Universität
Branche
Hochschulwesen
Land
China
Funktion
Cybersicherheitsforschung
KI-Technik
Zhipu GLM
Ergebnis
2.436 Schwachstellen aus 269 Open-Source-Projekten; 1.097 davon schwerwiegend oder hochriskant.

Ausgangslage

Zhipu investiert laut Quellen seit September 2025 systematisch in Cybersicherheitsforschung mit künstlicher Intelligenz. GLM kann große Codebasen verstehen, verschiedene Werkzeuge verwenden und komplexe Programmieraufgaben bearbeiten. Im August 2026 nannte Zhipu die Tsinghua-Universität als Partnerin neben weiteren Universitäten, Unternehmen und Sicherheitsforschungsinstituten.

Was das Unternehmen konkret macht

Die Tsinghua-Universität arbeitet im beschriebenen Verbund daran, das Modell GLM-5.3 einem Red-Team-Test zu unterziehen und seine Sicherheit zu bewerten. Außerdem wurden tatsächliche Softwareprojekte in die KI-Schwachstellenforschung einbezogen.

Technik & Ansatz

Der Ansatz verbindet ein großes KI-Modell mit Sicherheitsforschung. GLM wird für die Analyse von Codebasen, den Einsatz verschiedener Werkzeuge sowie für Aufgaben der Schwachstellensuche beschrieben. Nach den Quellen arbeiteten Zhipu und Sicherheitsforschungsteams außerdem an einer professionelleren Umgebung für Schwachstellenanalyse, Validierung und Tests.

Die Quellen erläutern nicht, wie die Arbeit zwischen GLM und den beteiligten Forschern aufgeteilt ist. Für die in einer Microsoft-Dankesliste erwähnte Schwachstellenforschung wurde lediglich angegeben, dass Gu He GLM verwendet habe. Daraus folgt laut Quelle nicht, dass GLM Windows bereits selbstständig angreifen kann.

Ergebnisse

Nach den veröffentlichten Informationen zu GLM-5.3 wurden im Rahmen der Zusammenarbeit von Zhipu und dem Sicherheitsforschungsteam 2.436 vorläufig gefilterte und duplikatfreie Schwachstellen in 269 echten Open-Source-Projekten gefunden. Davon wurden 1.097 als schwerwiegend oder hochriskant eingestuft.

Einordnung

Die Quellen nennen zugleich Einschränkungen: Bei komplexeren Aufgaben, die mehr Schwachstellenausnutzung erfordern, weist GLM weiterhin Mängel auf. Ein eigenständiger Beitrag der Tsinghua-Universität zu einzelnen der genannten Schwachstellen wird in den Auszügen nicht ausgewiesen. Belegt ist ihre Beteiligung als Partnerin am Red-Team-Test und an der Bewertung der Modellsicherheit von GLM-5.3.


Quellen

Unabhängig belegt

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