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Deutsches Museum Bonn

Kultur / Museum · Deutschland

Unabhängig belegt

Deutsches Museum Bonn: KI-Exponate zum Selbsterleben, darunter ein Ergometer für KI-Energiekosten

Reifegrad: Im Einsatz

Im Register seit 18.07.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.

Wie nutzt Deutsches Museum Bonn KI?

Das Deutsche Museum Bonn stellt Besuchern interaktive KI-Exponate zum Selbstausprobieren bereit, darunter ein Fahrrad-Ergometer, das die Energiekosten von KI-Prozessen physisch erfahrbar macht.

Besuchererlebnis / BildungKI-Anwendungen zum Erleben und Ausprobieren für Besucher

Auf einen Blick

Unternehmen
Deutsches Museum Bonn
Branche
Kultur / Museum
Land
Deutschland
Funktion
Besuchererlebnis / Bildung

Ausgangslage

Das Deutsche Museum Bonn versteht sich als Ort, an dem komplexe Wissenschaft und Technologie für ein breites Publikum greifbar werden soll. Mit dem wachsenden gesellschaftlichen Interesse an Künstlicher Intelligenz entstand der Bedarf, KI nicht nur zu erklären, sondern direkt erlebbar zu machen. Dr. Andrea Niehaus vom Deutschen Museum Bonn formulierte dies auf einem Wirtschaftsempfang in Bonn so: Auch Museen könnten dazu beitragen, die Technologie verständlich zu machen und Menschen den Zugang zu ihren Chancen und Risiken zu erleichtern.

Was das Unternehmen konkret macht

Im Deutschen Museum Bonn können Besucher bereits heute Anwendungen aus dem Bereich Künstliche Intelligenz erleben und ausprobieren. Ein konkretes Exponat ist das sogenannte KI-Energie-Ergometer: Besucher treten auf einem Fahrrad, um elektrische Energie zu erzeugen, und durchlaufen dabei sechs Stufen, die den steigenden Energiebedarf moderner Technologie veranschaulichen. Die Skala reicht vom Einschalten eines PCs (Stufe 1) bis zur Erzeugung eines fünfsekündigen KI-Videoclips (Stufe 6). Das Exponat soll das Bewusstsein dafür schärfen, wie viel Energie hinter den Algorithmen im Hintergrund steckt.

Technik & Ansatz

Das KI-Ergometer wurde von Pranish KC, IT-Mitarbeiter und Student im Studiengang Informationstechnologie, entwickelt und gemeinsam mit Benedikt Lücke fertiggestellt. Es entstand im Rahmen des Projekts „AI Academy" und ist bereits das zweite Exponat, das das Lemgoer Forschungsinstitut für das Deutsche Museum Bonn realisiert hat. Das Grundprinzip ist nach eigener Beschreibung „sehr einfach, aber körperlich anspruchsvoll": Die physische Anstrengung des Tretens wird direkt mit dem Rechenaufwand konkreter KI-Anwendungen in Beziehung gesetzt.

Ergebnisse

Nach der offiziellen Übergabe durch KC und Lücke zeigten sich Ralph Burmester und Jörg Bradenahl aus der Museumsleitung unmittelbar beeindruckt. Besucher und Museumsmitarbeitende testeten das Gerät direkt im Anschluss; laut Bericht entstand spontan ein Wettbewerb darum, wer alle sechs Stufen am schnellsten absolvieren kann. Konkrete Besucherzahlen oder Nutzungsdaten werden in den vorliegenden Quellen nicht genannt.

Einordnung

Das Deutsche Museum Bonn setzt auf einen handlungsorientierten Vermittlungsansatz: Statt KI abstrakt zu erläutern, wird ein zentrales, oft unsichtbares Merkmal dieser Technologie, ihr Energieverbrauch, physisch spürbar gemacht. Die Zusammenarbeit mit dem Lemgoer Forschungsinstitut soll laut Bericht fortgesetzt werden; bei der Übergabe des Ergometers wurden bereits erste Ideen für weitere gemeinsame Exponate entwickelt.


Quellen

Unabhängig belegt

Von einer unabhängigen Quelle (Redaktion/Dritter) berichtet, nicht nur vom Unternehmen oder KI-Anbieter.

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