ETH Zürich
Hochschule / Forschung · Schweiz
ETH Zürich und IBM entwickeln Algorithmen für KI und Quantencomputing, Deepfake-Kontext ohne belegte Projektzuordnung
Im Register seit 13.07.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.
Wie nutzt ETH Zürich KI?
Die ETH Zürich forscht gemeinsam mit IBM an einer neuen Generation von Algorithmen an der Schnittstelle von KI und Quantencomputing, mit dem Ziel, hybride Rechenmethoden für Wissenschaft und Industrie nutzbar zu machen.
Auf einen Blick
- Unternehmen
- ETH Zürich
- Branche
- Hochschule / Forschung
- Land
- Schweiz
- Funktion
- Forschung & Entwicklung
- KI-Technik
- Verschlüsselte digitale Signaturen / Sensortechnologie für Kameras
Ausgangslage
Deepfakes, KI-generierte gefälschte Bilder, Videos und Audiodateien, haben laut dem Quellentext stark zugenommen. Das Cybersicherheitsunternehmen Deepstrike gibt an, dass die Zahl aufgedeckter Deepfake-Fälle von 500.000 im Jahr 2023 auf über acht Millionen im Jahr darauf gestiegen ist. Schweizer Plattformen wie Clickandstop.ch verzeichneten 2024 einen Anstieg gemeldeter Fälle um 63 Prozent, darunter zunehmend Fälle, in denen KI-generierte Nacktbilder realer Personen ohne deren Einwilligung verbreitet wurden.
Parallel dazu stoßen klassische Algorithmenrahmen angesichts der Leistungsfähigkeit moderner KI-Systeme an ihre Grenzen. IBM und ETH Zürich haben diesen Bedarf als Ausgangspunkt für eine umfassende Forschungskooperation genommen.
Was die ETH Zürich konkret macht
Am 31. März 2026 gaben IBM und ETH Zürich eine zehnjährige Forschungskooperation bekannt. Ziel ist die Entwicklung einer neuen Generation von Algorithmen an der Schnittstelle von KI und Quantencomputing. IBM unterstützt dabei die Einrichtung neuer Professuren sowie Forschungsprojekte an der ETH Zürich.
Parallel dazu hat das Swiss National AI Institute (SNAI), gemeinsam von ETH Zürich und der EPFL geführt, am Weltwirtschaftsforum in Davos ein Memorandum of Understanding mit dem Stanford Institute for Human-Centered AI unterzeichnet. Dieses Abkommen zielt unter anderem auf die Entwicklung offener, transparenter Grundlagenmodelle sowie auf Benchmark- und Evaluierungsrahmen für den verantwortungsvollen Einsatz von KI-Systemen.
Technik & Ansatz
Die IBM-ETH-Kooperation konzentriert sich auf vier algorithmische Schwerpunkte: Optimierung und kombinatorische Probleme; Differentialgleichungen und dynamische Systeme; lineare Algebra und Hamiltonian-Simulationen; sowie komplexe Systemmodellierung. Untersucht werden hybride Ansätze, die klassisches Rechnen, maschinelles Lernen und Quantensysteme verbinden.
Alessandro Curioni, IBM Fellow und VP Algorithms and Applications bei IBM Research, formuliert den Anspruch so: „Algorithmen waren schon immer die eigentlichen Treiber der Rechenrevolutionen. [...] Mit der Konvergenz von KI und Quantencomputing erleben wir den Beginn einer neuen algorithmischen Ära."
Im Rahmen der Stanford-SNAI-Kooperation liegt ein weiterer Fokus auf der Entwicklung offener, multimodaler Grundlagenmodelle sowie auf Bewertungsrahmen, die Vergleichbarkeit, Rechenschaftspflicht und verantwortungsvolle Nutzung von KI-Systemen sicherstellen sollen.
Einordnung
Die vorliegenden Quellen belegen keine spezifische ETH-Forschung zu kryptografischen digitalen Signaturen oder Wasserzeichen-Technologie zur Deepfake-Erkennung. Der Quellentext beschreibt das Deepfake-Problem in der Schweiz sowie allgemeine politische und rechtliche Reaktionen darauf, nennt aber keine konkreten ETH-Projekte in diesem Bereich.
Die belegten ETH-Aktivitäten umfassen die algorithmische Grundlagenforschung mit IBM sowie die transatlantische KI-Kooperation mit Stanford und EPFL. Prof. Dr. Joël Mesot, Präsident der ETH Zürich, beschreibt den Anspruch der IBM-Partnerschaft als Vorhaben, „bahnbrechende Technologien zu entwickeln und die nächste Generation von KI- und Quantencomputing-Expertinnen und -Experten zu befähigen".
Quellen
Unabhängig belegtVon einer unabhängigen Quelle (Redaktion/Dritter) berichtet, nicht nur vom Unternehmen oder KI-Anbieter.
- ↗KI-Deepfakes: Was die Schweiz dagegen unternimmt - SWI swissinfo.ch
- ↗IBM and ETH Zurich Join Forces to Shape the Future of Algorithms for the AI and Quantum Era - IBM Newsroom
- ↗IBM Partners with ETH Zurich on 10-Year AI and Quantum Computing Initiative - Yahoo Finance
- ↗Stanford HAI and Swiss National AI Institute Form Alliance to Advance Open, Human-Centered AI - Stanford HAI
KI Cases fasst öffentlich berichtete Einsätze neutral zusammen und verlinkt die Originalquellen. Maßgeblich ist die jeweilige Quelle.
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