Kölner Stadt-Anzeiger Medien
Medien · Deutschland
KI für automatisierte Produktionsschritte in der Regionalberichterstattung
Im Register seit 18.08.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.
Wie nutzt Kölner Stadt-Anzeiger Medien KI?
Die Kölner Stadt-Anzeiger Medien automatisieren wiederkehrende Produktionsschritte in der Regionalberichterstattung und setzen dabei unter anderem künstliche Intelligenz ein.
Auf einen Blick
- Unternehmen
- Kölner Stadt-Anzeiger Medien
- Branche
- Medien
- Land
- Deutschland
- Funktion
- Redaktion und Medienproduktion
- KI-Technik
- Künstliche Intelligenz zur Automatisierung von Produktionsschritten
- Ergebnis
- 57 betroffene Vollzeitstellen; neue lokale Digitalportale in fünf Landkreisen geplant
Ausgangslage
Die Kölner Stadt-Anzeiger Medien stellen die Produktion ihrer Regionalteile neu auf. Die Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG), die bislang die Regionalteile rund um Köln plant und produziert, beendet ihre Tätigkeit zum 30. September. Von dem Schritt sind 57 Vollzeitstellen betroffen. Als Gründe nennt das Unternehmen seit Jahren sinkende Zeitungsauflagen und neue technologische Möglichkeiten.
Was das Unternehmen konkret macht
Künftig sollen digitale Regio-Teams der Kölner Stadt-Anzeiger Medien die Inhalte für Onlineangebote, Apps, E-Paper und die gedruckte Zeitung erstellen. Die Tageszeitungen sollen weiterhin im bisherigen Umfang und mit eigenen Lokalteilen erscheinen. Zusätzlich sollen in fünf Landkreisen rund um Köln neue lokale Digitalportale starten.
Technik & Ansatz
Produktionsschritte in der Regionalberichterstattung sollen stärker automatisiert werden; dabei soll unter anderem künstliche Intelligenz eingesetzt werden. Chefredakteur Gerald Selch beschreibt den Ansatz mit den Worten: „Wir automatisieren Produktionsschritte, nicht den Journalismus.“ Welche konkreten KI-Systeme oder Verfahren eingesetzt werden, ist in den Quellen nicht angegeben.
Ergebnisse
Die bisherigen Aufgaben der RRG sollen nach Unternehmensangaben entfallen und weder verlagert noch an anderer Stelle fortgeführt werden. Neu zugeschnittene offene Stellen sollen zunächst intern ausgeschrieben werden. Erste Journalistinnen und Journalisten der RRG haben sich laut Unternehmen bereits erfolgreich auf Stellen in den digitalen Regio-Teams beworben. Wie viele der 57 Beschäftigten insgesamt weiterbeschäftigt werden können, teilte das Unternehmen nicht mit.
Einordnung
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in Ver.di kritisierte den Stellenabbau und forderte eine Offenlegung der Stellenbilanz sowie verbindliche Übernahmeangebote. Für nicht übernommene Beschäftigte verlangte sie einen fairen Sozialplan. Belegt ist damit eine organisatorische Neuaufstellung mit stärker automatisierten Produktionsschritten und KI-Einsatz; Angaben zu konkreten Leistungswerten oder Einsparungen liegen in den Quellen nicht vor.
Quellen
Unabhängig belegtVon einer unabhängigen Quelle (Redaktion/Dritter) berichtet, nicht nur vom Unternehmen oder KI-Anbieter.
- ↗»Kölner Stadt-Anzeiger« Medien bauen um – 57 Vollzeitstellen betroffen - Spiegel
- ↗Solana Price Could Reach $1,000, Analyst Explains Why - CryptoRank
- ↗Will AI take the ‘R’ out of ‘PR’? - Business Day
- ↗Murad Bayraktar zieht es von der WDR-Chefredaktion zum Deutschlandradio - kress.de
KI Cases fasst öffentlich berichtete Einsätze neutral zusammen und verlinkt die Originalquellen. Maßgeblich ist die jeweilige Quelle.
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