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Proton

Technologie / Datenschutz · Schweiz

Unabhängig belegt

Proton integriert Apertus 1.5 in Lumo

Reifegrad: Skaliert

Im Register seit 24.09.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.

Wie nutzt Proton KI?

Proton integriert Apertus 1.5 in den KI-Assistenten Lumo und stellt das Modell dort als auswählbare Option bereit.

Bereitstellung eines KI-Sprachassistenten für NutzerKI-Assistent Lumo mit Apertus-SprachmodellApertus 1.5 als auswählbares Sprachmodell in Lumo

Auf einen Blick

Unternehmen
Proton
Branche
Technologie / Datenschutz
Land
Schweiz
Funktion
Bereitstellung eines KI-Sprachassistenten für Nutzer
KI-Technik
Apertus 1.5 als auswählbares Sprachmodell in Lumo
Ergebnis
Apertus 1.5 wird für Dutzende Millionen Lumo-Nutzende verfügbar.

Ausgangslage

Proton ist ein Schweizer Technologieunternehmen, das sich auf datenschutzorientierte Dienste spezialisiert. Dazu gehört Lumo, ein ebenfalls in der Schweiz entwickelter KI-Assistent. Proton positioniert Lumo als Alternative zu führenden KI-Chatbots aus den USA und China.

Das Forschungsteam hinter Apertus entwickelt ein vollständig offenes Sprachmodell. Offene Modelle aus dem Hochschulumfeld verfügen laut den Quellen häufig nicht über vergleichbares Feedback aus der praktischen Nutzung wie die Modelle großer KI-Unternehmen. Die Partnerschaft zwischen Proton und dem Apertus-Team setzt an diesem fehlenden Praxisfeedback an.

Was das Unternehmen konkret macht

Proton integriert Apertus 1.5 in Lumo und macht das Modell dort als auswählbare Option verfügbar. Damit steht Apertus 1.5 Dutzenden Millionen Lumo-Nutzenden zur Verfügung.

Nutzende können freiwillig Feedback zu Antworten von Apertus geben. Wenn sie der Weitergabe ausdrücklich zustimmen, stellt Proton dem Apertus-Team anonymisiertes Feedback zur Verfügung. Die Forschenden nutzen diese Rückmeldungen zur Weiterentwicklung des Modells. Laut den Quellen erhält das Apertus-Team dadurch erstmals freiwilliges Nutzerfeedback aus einem realen Einsatz seines Modells.

Technik & Ansatz

Apertus 1.5 wird von Forschenden der EPFL und der ETH Zürich mit weiteren Partnern entwickelt und auf dem Supercomputer Alps am CSCS trainiert. Das Modell wird unter der Open-Source-Lizenz Apache 2.0 veröffentlicht. Trainingsdaten, Quellcode und Entwicklungsprozess sind transparent dokumentiert. Forschende, Behörden und Unternehmen können das Modell dadurch prüfen, anpassen und weiterentwickeln.

Für das Training werden öffentlich verfügbare Daten verwendet. Website-Betreiber können ihre Inhalte auch rückwirkend vom Training ausschließen. Personenbezogene Daten werden laut den Quellen weitgehend aus den Trainingsdaten entfernt.

Die Gespräche in Lumo, einschließlich der Chats mit Apertus 1.5, sind durch Zero-Access-Verschlüsselung geschützt. Sie bleiben privat. Eine Weitergabe erfolgt nur, wenn Nutzende aktiv entscheiden, anonymisiertes Feedback zu Apertus-Antworten bereitzustellen.

Ergebnisse

Die Integration macht Apertus 1.5 für Dutzende Millionen Lumo-Nutzende zugänglich und schafft für das Forschungsteam Zugang zu freiwilligem Feedback aus der praktischen Verwendung. Die Rückmeldungen sollen dabei helfen, die Leistungsfähigkeit und Robustheit des Modells weiterzuentwickeln. Unabhängig verifizierte Leistungswerte oder Ergebnisse zur Modellqualität nennt das Quellenmaterial nicht.

Einordnung

Proton und das Apertus-Forschungsteam verbinden mit der Partnerschaft das Ziel, offene und souveräne KI in der Schweiz und Europa voranzubringen. Apertus 1.5 ist offen dokumentiert, anpassbar und unter Apache 2.0 verfügbar. Lumo dient dabei als Anwendung, über die das Modell im realen Einsatz genutzt und bei ausdrücklicher Zustimmung der Nutzenden durch anonymisiertes Feedback weiterentwickelt werden kann.


Quellen

Unabhängig belegt

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