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XTX Markets

Finanzdienstleistungen · Vereinigtes Königreich

Unabhängig belegt

KI-gestützte Preisprognosen bei XTX Markets

Reifegrad: Skaliert

Im Register seit 27.10.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.

Wie nutzt XTX Markets KI?

XTX Markets nutzt maschinelles Lernen und Hochleistungsrechnen, um Preisbewegungen zu prognostizieren und mehr als 50.000 Finanzinstrumente automatisiert zu handeln.

Handel und Market MakingPreisprognosen und automatisierter Handel mit FinanzinstrumentenMaschinelle Lernmodelle

Auf einen Blick

Unternehmen
XTX Markets
Land
Vereinigtes Königreich
Funktion
Handel und Market Making
KI-Technik
Maschinelle Lernmodelle
Ergebnis
Rund 250 Milliarden US-Dollar tägliches Transaktionsvolumen.

Ausgangslage

XTX Markets wurde 2015 in London als quantitatives Handelsunternehmen gegründet. Das Unternehmen handelt an globalen Finanzmärkten und setzt dabei fortgeschrittene Mathematik, maschinelles Lernen und Hochleistungsrechnen ein. Nach den vorliegenden Angaben beschäftigt XTX rund 250 Personen an Standorten in London, Paris, Singapur und New York. Anders als traditionelle Investmentfirmen stützt sich das Unternehmen bei Kauf- und Verkaufsentscheidungen nicht auf menschliche Händler.

Was das Unternehmen konkret macht

XTX prognostiziert Preisbewegungen und handelt daraufhin automatisiert mit mehr als 50.000 Finanzinstrumenten. Das Spektrum umfasst Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und Kryptowährungen; eine weitere Quelle nennt zudem Derivate. Das tägliche Transaktionsvolumen liegt laut den Auszügen bei rund 250 Milliarden US-Dollar.

Ein Teil der Strategien dient dem Market Making: XTX kauft und verkauft Finanzwerte und erzielt Erträge aus der Differenz zwischen Geld- und Briefkursen. Andere Strategien suchen nach vorübergehenden Marktverzerrungen und positionieren sich darauf, dass Preise wieder zu ihrem Normalniveau zurückkehren. Nach den Quellen erkennen die eingesetzten Systeme außerdem kleine Preisunterschiede in Märkten und nutzen sie über automatisierte Transaktionen.

Technik & Ansatz

Die Handelsentscheidungen werden von Tausenden Algorithmen umgesetzt, die von Beschäftigten überwacht werden. Für die Mustererkennung und Preisprognosen nutzt XTX Deep Learning. Dabei kommen neuronale Netze zum Einsatz, um komplexe Muster in Marktdaten zu identifizieren. Der Prognosehorizont reicht den Auszügen zufolge von Millisekunden bis zu mehreren Stunden.

Die Recheninfrastruktur umfasst 25.000 Grafikprozessoren. XTX baut zudem ein Rechenzentrum in Finnland auf; es ist das erste von fünf geplanten Rechenzentren. Der dortige Komplex soll laut Quelle mehr als 1 Milliarde US-Dollar kosten. Das erste Rechenzentrum erstreckt sich über eine Fläche von etwa drei Fußballfeldern, eine zweite Anlage soll 2027 folgen. Als Grund für den Standort nennt die Quelle das kühle Klima, das die Kühlung der Rechner unterstützt.

Ergebnisse

Für 2024 wird ein Gewinnpool von 1,28 Milliarden Pfund genannt. Für die britischen Geschäftseinheiten weist eine Quelle für 2025 einen Umsatzanstieg von 44 Prozent auf 3,9 Milliarden Pfund sowie einen Gewinn von rund 1,7 Milliarden Pfund aus; diese Angaben beziehen sich auf drei wichtige britische Einheiten. Eine andere Quelle beziffert die Erträge des britischen Geschäfts auf 5,3 Milliarden US-Dollar und den Gewinn auf 2,3 Milliarden US-Dollar, jeweils mit denselben prozentualen Veränderungen. Die Angaben schließen das Geschäft in Singapur nicht ein.

Einordnung

XTX ist ein quantitativer Market Maker und Eigenhändler. Der KI-Einsatz ist hier direkt mit der Erkennung von Marktmustern, der Preisprognose und der automatisierten Ausführung von Handelsstrategien verbunden. Die Quellen beschreiben ein Organisationsmodell mit vergleichsweise kleiner Belegschaft und starkem Fokus auf mathematische Forschung, Softwareentwicklung, Algorithmen und Recheninfrastruktur.


Quellen

Unabhängig belegt

Von einer unabhängigen Quelle (Redaktion/Dritter) berichtet, nicht nur vom Unternehmen oder KI-Anbieter.

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