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ZHAW School of Engineering

Hochschule/Forschung · Schweiz

Unabhängig belegt

KI für ortsspezifische Schweizer Dialekte

Reifegrad: Pilot / Test

Im Register seit 29.08.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.

Wie nutzt ZHAW School of Engineering KI?

Die ZHAW School of Engineering baut ein Voice-Cloning-Modell für ortsspezifische Schweizer Dialekte auf und evaluiert künstliche Aufnahmen in Hörstudien.

Forschung und EntwicklungGenerierung und Evaluation ortsspezifischer Schweizer Dialekteeigenes Voice-Cloning-Modell für synthetische Sprache

Auf einen Blick

Unternehmen
ZHAW School of Engineering
Land
Schweiz
Funktion
Forschung und Entwicklung
KI-Technik
eigenes Voice-Cloning-Modell für synthetische Sprache
Ergebnis
Sprachaufnahmen von jeweils drei Personen aus 85 Ortschaften; geplante Datenerhebung über eineinhalb Jahre

Ausgangslage

Die ZHAW School of Engineering und das Linguistik Zentrum Zürich der UZH untersuchen im dreijährigen Projekt „Synthetic Dialectology of Swiss German“, ob Künstliche Intelligenz Stimmen erzeugen kann, die nicht nur einer groben Region, sondern bestimmten Ortschaften zugeordnet werden können. Das Projekt verbindet KI-Forschung und Dialektologie und wird vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert.

Was das Unternehmen konkret macht

Das Forschungsteam sammelt Sprachaufnahmen von jeweils drei Personen aus 85 Ortschaften in der Deutschschweiz. Für die Suche nach geeigneten Personen und die Datenerhebung im phonetischen Labor der Universität Zürich ist eine Dauer von eineinhalb Jahren vorgesehen. Auf dieser Grundlage baut die ZHAW School of Engineering ein eigenes Voice-Cloning-Modell auf.

Technik & Ansatz

Das Modell soll bekannte lokale Dialekte abbilden und außerdem Varianten erzeugen, die in den erhobenen Daten nicht direkt vorkommen. Die Forschungsarbeit nutzt damit Dialektwissen für die Entwicklung von Sprachmodellen und synthetische Daten für dialektologische Fragestellungen. Als mögliche spätere Anwendungsfelder werden regional angepasste Werbespots und Callcenter-Stimmen, Sprachassistenten sowie Robotik genannt.

Ergebnisse

Eine Evaluation ist über Hörstudien vorgesehen. Dabei soll untersucht werden, wie Laien und Fachleute natürliche und künstliche Aufnahmen wahrnehmen und geografisch einordnen. Im vorliegenden Material werden noch keine Ergebnisse dieser Hörstudien oder eine erreichte Erkennungsgenauigkeit berichtet.

Einordnung

Das Vorhaben ist als Forschungsprojekt angelegt und soll eine synthetische Dialektologie entwickeln. Laut Projektmitteilung liegen bereits Anfragen von Unternehmen vor, die synthetische Schweizer Stimmen einsetzen möchten. Der konkrete Praxiseinsatz der im Projekt entwickelten Modelle ist in den vorliegenden Auszügen nicht dokumentiert.


Quellen

Unabhängig belegt

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