Einzelunternehmen von Martine Adelina Strøm Mejlænder
OnlyFans und Vlogging · Norwegen
Deepfake-Fotos für mehr Profilaufrufe
Im Register seit 14.08.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.
Wie nutzt Einzelunternehmen von Martine Adelina Strøm Mejlænder KI?
Das Einzelunternehmen von Martine Adelina Strøm Mejlænder nutzt KI-generierte Deepfake-Fotos mit Erling Haaland, um Aufmerksamkeit für ihre Profile und kostenpflichtige Plattformen zu erzeugen.
Auf einen Blick
- Unternehmen
- Einzelunternehmen von Martine Adelina Strøm Mejlænder
- Branche
- OnlyFans und Vlogging
- Land
- Norwegen
- Funktion
- Marketing / Reichweitensteigerung
- KI-Technik
- KI-generierte Deepfake-Bilder
- Ergebnis
- Mehr als eine Million Instagram-Follower
Ausgangslage
Martine Adelina Strøm Mejlænder ist ein norwegisches Model und eine reale Person. Sie meldete im Oktober 2025 in Norwegen ein Einzelunternehmen an. Laut Handelsregistereintrag ist das Geschäftsfeld „Onlyfans und Vlogging“. Auf Instagram tritt sie unter dem Namen @norwegianblondiee auf und hat inzwischen mehr als eine Million Follower.
Ausgangspunkt des beschriebenen KI-Einsatzes sind Bilder, die Mejlænder gemeinsam mit dem norwegischen Fußballspieler Erling Haaland zeigen. Die Aufnahmen erwecken den Eindruck einer privaten Beziehung und verbreiteten sich laut Quelle rasch in sozialen Netzwerken. Tatsächlich handelt es sich um künstlich erzeugte Deepfake-Bilder; die dargestellte Romanze hat nicht stattgefunden.
Was das Unternehmen konkret macht
Das Einzelunternehmen nutzt KI-generierte Bilder mit Haalands Gesicht und Mejlænders Darstellung, um Aufmerksamkeit für ihre Social-Media-Profile zu erzeugen. Die Bilder wurden so eingesetzt, dass Nutzerinnen und Nutzer über eine vermeintliche Beziehung zwischen den beiden Personen diskutierten und auf ihre Profile aufmerksam wurden.
Die Quelle beschreibt den Zweck des Vorgehens als Steigerung von Reichweite, Klickzahlen und Profilaufrufen. Zugleich sollen neugierige Nutzerinnen und Nutzer auf die Profile und auf kostenpflichtige Plattformen gelenkt werden, darunter OnlyFans. Eine konkrete Zahl zu daraus gewonnenen Abonnements wird nicht genannt.
Auf ihren offiziellen Profilen veröffentlicht Mejlænder laut Quelle professionelle Modelbilder und Vlogs. Haaland wird dort nicht erwähnt. Die Deepfake-Bilder dienten demnach vor allem als aufmerksamkeitsstarker Anlass für Diskussionen außerhalb dieser regulären Profilinhalte.
Technik & Ansatz
Bei den verwendeten Bildern handelt es sich um Deepfakes, also um mit künstlicher Intelligenz erzeugte oder veränderte Darstellungen realer Personen. In diesem Fall wurden Bilder verbreitet, die Haaland an der Seite von Mejlænder zeigen. Die Aufnahmen wirkten auf den ersten Blick echt und führten bei Fans zu Verwirrung.
Der Ansatz beruht auf einer künstlich erzeugten Beziehungsgeschichte mit einer prominenten Person. Die Quelle beschreibt, dass hitzige Diskussionen in Kommentarspalten die Reichweite, Klickzahlen und Profilaufrufe erhöhen. Mejlænder ging auf die Vorwürfe rund um die Fälschungen nicht ein. Stattdessen veröffentlichte sie auf ihren offiziellen Profilen keine Erklärung zu den Bildern. In einem Geburtstagsbeitrag verwendete sie lediglich die Formulierung „Alles Gute zum Geburtstag, meinem Lieblingsmenschen. Ich wünsche dir ein Jahr voller Glück, Erfolg und allem, was du verdienst.“
Ergebnisse
Als belegtes Ergebnis nennt die Quelle mehr als eine Million Follower auf Instagram. Außerdem verbreiteten sich die Deepfake-Bilder rasant und erzeugten Verwirrung unter Haaland-Fans. Die Quelle beschreibt daraus entstandenes reales Interesse sowie zusätzliche Reichweite, Klickzahlen und Profilaufrufe.
Eine konkrete Steigerungsrate für Profilaufrufe, eine Zahl zu neuen Abonnements oder Umsatzzahlen des Einzelunternehmens wird in den vorliegenden Auszügen nicht genannt. Belegt ist lediglich, dass das Unternehmen laut Handelsregister „Onlyfans und Vlogging“ als Geschäftsfeld führt und dass die Bilder Nutzerinnen und Nutzer auf kostenpflichtige Plattformen lenken sollen.
Einordnung
Erling Haaland äußerte sich laut Quelle nicht zu den Bildern. Sein Medienteam sah demnach keinen Anlass für ein Dementi, weil die Aufnahmen offensichtlich KI-Fälschungen seien und jede öffentliche Reaktion den Fake-Profilen zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen könne.
Die Quelle weist darauf hin, dass die kommerzielle Nutzung von Haalands Gesicht ohne seine Zustimmung rechtswidrig sein und gegen das Recht am eigenen Bild sowie gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen kann. Außerdem wird beschrieben, dass nach der Löschung eines Fake-Accounts weitere Accounts auftauchen können. Eine rechtliche Entscheidung oder ein konkretes Verfahren wird in den vorliegenden Auszügen nicht genannt.
Der Fall zeigt damit einen dokumentierten Einsatz von Deepfake-Fotos zur Aufmerksamkeitserzeugung für ein Unternehmen mit dem Geschäftsfeld „OnlyFans und Vlogging“. Belegt sind die Verbreitung der Bilder, die daraus entstandene Verwirrung und mehr als eine Million Instagram-Follower. Belegte Zahlen zur Entwicklung von Abonnements oder Einnahmen liegen nicht vor.
Quellen
Unabhängig belegtVon einer unabhängigen Quelle (Redaktion/Dritter) berichtet, nicht nur vom Unternehmen oder KI-Anbieter.
KI Cases fasst öffentlich berichtete Einsätze neutral zusammen und verlinkt die Originalquellen. Maßgeblich ist die jeweilige Quelle.
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