Federal Reserve Bank of St. Louis

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Public Sector / Central Banking · USA

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Fed St. Louis-Studie 2025: Generative KI spart Beschäftigten bis zu 5,4 % der Arbeitszeit

Wie nutzt Federal Reserve Bank of St. Louis KI?

Die Federal Reserve Bank of St. Louis veröffentlichte 2025 eine Studie, die quantifiziert, wie viel Arbeitszeit Beschäftigte durch den Einsatz generativer KI einsparen.

ResearchStudie zum Produktivitätsgewinn durch Generative AI (Anwender im Forschungskontext)Generative AI

Auf einen Blick

Unternehmen
Federal Reserve Bank of St. Louis
Branche
Public Sector / Central Banking
Land
USA
Funktion
Research
KI-Technik
Generative AI
Ergebnis
Bis zu 5,4 % der Arbeitsstunden eingespart – entspricht rund 2,2 Stunden pro Woche für Vollzeitbeschäftigte (Studie 2025)

Ausgangslage

Die Frage, ob und in welchem Ausmaß generative KI die Arbeitsproduktivität messbar steigert, ist für Wirtschaft und Geldpolitik gleichermaßen relevant. Ökonominnen und Ökonomen diskutieren seit dem Aufkommen großer Sprachmodelle, ob sich die viel beschworene „KI-Produktivitätsrevolution" in harten Daten niederschlägt. Die Federal Reserve Bank of St. Louis adressierte diese Frage im Forschungskontext direkt.

Was das Unternehmen konkret macht

Die Federal Reserve Bank of St. Louis führte eine Studie durch, die den tatsächlichen Zeitgewinn von Beschäftigten misst, die generative KI in ihrem Arbeitsalltag einsetzen. Die Studie wurde 2025 veröffentlicht und wird in der Fachdiskussion als empirischer Beleg für produktivitätssteigernde Effekte von KI-Tools herangezogen.

Ergebnisse

Das zentrale Ergebnis der Studie: Beschäftigte, die generative KI nutzen, sparen bis zu 5,4 % ihrer Arbeitsstunden ein. Bezogen auf eine Vollzeitstelle entspricht das rund 2,2 Stunden pro Woche. Die Studie wird im Kontext repetitiver Aufgaben zitiert – also Tätigkeiten wie Dateneingabe, Dokumentenprüfung, Transkription und das Analysieren von Datenmustern –, bei denen KI besonders wirksam unterstützt.

Einordnung

Die Befunde der Studie stehen in einem bemerkenswerten Spannungsverhältnis zur geldpolitischen Kommunikation der eigenen Institution: Fed-St.-Louis-Präsident Alberto Musalem betonte in Äußerungen vom April 2026 ausdrücklich, dass gesamtwirtschaftlich messbare Produktivitätsgewinne durch KI in den Daten bislang nicht sichtbar seien. Das tatsächlich gemessene Produktivitätswachstum ähnele noch immer dem Nachkriegsdurchschnitt. Die Studie der Bank belegt damit einen Effekt auf Ebene einzelner Arbeitnehmer – ob sich dieser in aggregierten volkswirtschaftlichen Kennzahlen niederschlägt, lässt das vorliegende Material offen.


Quellen

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