Greiner

Greiner

Kunststoff- und Schaumstoffherstellung · Österreich

Unabhängig belegt

Greiner automatisiert Bestellverarbeitung mit Microsoft Document Intelligence und SAP

Reifegrad: Pilot / Test

Im Register seit 17.06.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.

Wie nutzt Greiner KI?

Greiner automatisiert mindestens 50 Prozent seiner jährlich rund 240.000 manuell erfassten Bestellungen mit KI, indem PDF-Bestellungen per Microsoft Document Intelligence Studio ausgelesen, in die Azure Cloud übertragen und automatisch als Aufträge im SAP-ERP-System angelegt werden.

Auftragsverarbeitung / Order ManagementKI-Automatisierung von Bestellverarbeitungen (50 % von 240.000 Bestellungen p.a.)Microsoft Document Intelligence Studio, Azure Cloud, SAP ERP

Auf einen Blick

Unternehmen
Greiner
Branche
Kunststoff- und Schaumstoffherstellung
Land
Österreich
Funktion
Auftragsverarbeitung / Order Management
KI-Technik
Microsoft Document Intelligence Studio, Azure Cloud, SAP ERP
KI-Anbieter
Microsoft / Azure (Sitz: USA, außerhalb der EU)
Ergebnis
Mindestens 50 % von jährlich rund 240.000 Bestellungen sollen KI-automatisiert verarbeitet werden

KI-Anbieter = Unternehmenssitz des genutzten Anbieters. Wo Daten konkret verarbeitet werden, hängt von Region und Vertrag ab. Keine Aussage zur DSGVO-Konformität.

Ausgangslage

Das oberösterreichische Kunststoff- und Schaumstoffunternehmen Greiner verarbeitete jährlich rund 240.000 Bestellungen manuell. Die Erfassung dieser Bestellungen band personelle Ressourcen und verursachte entsprechenden Arbeitsaufwand. Um repetitive manuelle Tätigkeiten zu reduzieren und Kosten zu senken, entschied sich das Unternehmen für eine KI-gestützte Automatisierung dieses Prozesses.

Was das Unternehmen konkret macht

Greiner automatisiert künftig mindestens 50 Prozent der jährlich rund 240.000 manuell erfassten Bestellungen mittels KI. Der Prozess läuft vollständig automatisiert ab: Eingehende PDF-Bestellungen werden durch das „Microsoft Document Intelligence Studio" ausgelesen, die extrahierten Daten in die Azure Cloud übertragen und anschließend über eine direkte Schnittstelle automatisch als Aufträge im SAP-ERP-System angelegt. Der Mensch greift in diesen Ablauf nicht mehr manuell ein.

Technik & Ansatz

Das Projekt verbindet drei Technologiekomponenten miteinander: Microsoft Document Intelligence Studio für die Dokumentenverarbeitung und Datenerkennung, Microsoft Azure als Cloud-Plattform für die Datenübertragung sowie SAP als ERP-System für die Auftragsanlage. Umgesetzt wurde die Lösung durch Tieto, das als Partner sowohl von Microsoft als auch von SAP auftritt und die Technologien beider Anbieter kombiniert.

Ergebnisse

Laut Tieto-Österreich-Geschäftsführer Robert Kaup zeigt das Beispiel Greiner, „wie sich repetitive Prozesse schnell automatisieren lassen, um den manuellen Arbeitsaufwand zu senken und Kosteneinsparungen zu erzielen". Konkrete Zahlen zu tatsächlich erzielten Einsparungen oder zur bisherigen Umsetzungsgeschwindigkeit wurden nicht veröffentlicht. Die Zielgröße von mindestens 50 Prozent automatisiert verarbeiteter Bestellungen ist als Zielwert belegt, nicht als bereits erreichtes Ergebnis.

Einordnung

Das Greiner-Projekt wird von Tieto als Praxisbeispiel für die KI-Integration in industrielle Kernprozesse angeführt, im Kontext einer Studie, die zeigt, dass erst vier Prozent der österreichischen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden KI vollständig in ihre Kernprozesse integriert haben. Die Bestellverarbeitung bei Greiner ist ein klar abgegrenzter, volumenstarker Prozess mit strukturierten Eingabedaten, eine Konstellation, die für KI-Automatisierung typischerweise geeignet ist und schnelle Umsetzung ermöglicht.


Quellen

Unabhängig belegt

Von einer unabhängigen Quelle (Redaktion/Dritter) berichtet, nicht nur vom Unternehmen oder KI-Anbieter.

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