E

Erbacher the food family

Lebensmittelproduktion / Logistik · Deutschland

Unabhängig belegt

Erbacher the food family digitalisiert Lager, Transport und Yard Management mit SAP EWM & TM

Reifegrad: Reifegrad unklar

Im Register seit 29.07.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.

Wie nutzt Erbacher the food family KI?

Erbacher the food family modernisiert seine historisch gewachsene Logistik-IT durch eine hybride Architektur aus SAP Extended Warehouse Management, SAP Transportation Management und einem ergänzenden digitalen Yard-Management-System.

Logistik / Warehouse & Transport ManagementDigitalisierung der Lager- und Transportprozesse mit SAP EWM & TM sowie digitalem Yard ManagementSAP EWM, SAP TM, platbricks (Arvato)

Auf einen Blick

Unternehmen
Erbacher the food family
Land
Deutschland
Funktion
Logistik / Warehouse & Transport Management
KI-Technik
SAP EWM, SAP TM, platbricks (Arvato)
KI-Anbieter
SAP (Sitz: Deutschland)

KI-Anbieter = Unternehmenssitz des genutzten Anbieters. Wo Daten konkret verarbeitet werden, hängt von Region und Vertrag ab. Keine Aussage zur DSGVO-Konformität.

Ausgangslage

Erbacher the food family stand vor einer Ausgangslage, die viele produzierende Unternehmen kennen: eine historisch gewachsene Logistik-IT mit unterschiedlichen Installationen je Standort, Eigenentwicklungen und Anbindungen an ältere Steuerungs- und Fördertechnik. Hinzu kam ein konkreter externer Treiber: Das klassische SAP Warehouse Management (WM) funktioniert in S/4HANA nur noch im Kompatibilitätsmodus, Nutzungsrechte und Wartung wurden Ende 2025 eingestellt. Eine Migration war damit unausweichlich.

Die Herausforderung dabei: Die Erneuerung musste im laufenden Betrieb erfolgen, ohne die Lieferfähigkeit zu gefährden. Ein vollständiger Systemwechsel auf einmal hätte Komplexität und Stillstandrisiko erheblich erhöht.

Was das Unternehmen konkret macht

Erbacher setzt auf eine hybride Modernisierungsstrategie. Der Kern besteht aus zwei eng verzahnten SAP-Systemen: SAP Extended Warehouse Management (EWM) für die Lagersteuerung und SAP Transportation Management (TM) für die Transportplanung. Gemeinsam bilden sie den standardisierten Plattformkern, der standortübergreifend integrierte, transparente und skalierbare Lager- und Transportprozesse ermöglichen soll.

Ergänzt wird dieser Kern durch ein digitales Yard-Management-System. Das Yard Management, also die Planung und Steuerung aller Lkw-Bewegungen auf dem Werksgelände von der Zeitfensterkoordination über Check-in und Verwiegung bis zur Tor- und Stellplatzzuweisung, lässt sich funktional nicht vollständig in den SAP-Standard pressen. Statt den Plattformkern mit Sonderentwicklungen zu überfrachten, wird dieser Prozessbereich über eine integrierte Ergänzungslösung abgebildet, die mit EWM und TM datendurchgängig verbunden ist.

Bestehende technische Subsysteme, die weiterhin zuverlässig arbeiten, werden dabei nicht abrupt abgelöst, sondern schrittweise über moderne Schnittstellen in die neue Architektur eingebunden. Die Migration erfolgt Standort für Standort, um die operative Leistungsfähigkeit stabil zu halten.

Technik & Ansatz

Die gewählte Architektur folgt dem Prinzip der hybriden Modernisierung: Ein wartbarer, updatefähiger Standardkern übernimmt die logistischen Kernprozesse, während spezifische Anforderungen, hier die Hofsteuerung, über integrierte Ergänzungen abgebildet werden. Der Plattformkern bleibt dadurch schlank und standardkonform; individuelle Prozesse werden nicht abgeschnitten, sondern gezielt digital unterstützt.

Im Yard Management bedeutet das konkret: Fahrzeuge treffen nicht ungeordnet ein und warten, sondern werden nach definierten Zeitslots eingecheckt, automatisch erfasst und gezielt an Tore oder Stellflächen geleitet. Der Leitstand kann auf dieser Basis proaktiv steuern, statt auf Störungen zu reagieren. Der durchgängige Datenfluss zwischen Yard-System, EWM und TM stellt sicher, dass die Nahtstelle zwischen Transport- und Lagerlogik systemisch geführt wird.

Ergebnisse

Aus den vorliegenden Quellauszügen lassen sich zum Projektstatus bei Erbacher keine abgeschlossenen Ergebnisse oder belegte Kennzahlen entnehmen. Der Quellentext bricht an der Beschreibung der Ausgangslage ab. Konkrete Aussagen zu Laufzeiten, Effizienzgewinnen oder abgeschlossenen Migrationsschritten sind auf dieser Grundlage nicht möglich.

Einordnung

Das Projekt bei Erbacher the food family steht exemplarisch für eine Modernisierungssituation, mit der viele Produzenten und Lebensmittelunternehmen konfrontiert sind: das Ende des klassischen SAP WM zwingt zur Migration, während der laufende Betrieb nicht unterbrochen werden darf. Die Entscheidung für eine hybride Architektur, standardisierter Kern plus gezielt integrierte Ergänzungen, folgt einem in der Praxis verbreiteten Muster, das Standardisierung und betriebliche Kontinuität in Einklang bringen soll. Das Yard Management gilt dabei als besonders anschauliches Beispiel, weil Hofprozesse in der Regel stark standortabhängig gewachsen sind und sich einer vollständigen Standardisierung typischerweise entziehen.


Quellen

Unabhängig belegt

Von einer unabhängigen Quelle (Redaktion/Dritter) berichtet, nicht nur vom Unternehmen oder KI-Anbieter.

KI Cases fasst öffentlich berichtete Einsätze neutral zusammen und verlinkt die Originalquellen. Maßgeblich ist die jeweilige Quelle.


Weitere Fälle

Jede Woche neue KI-Fallstudien

Wie Unternehmen KI wirklich einsetzen: kuratiert, mit Quelle. Der Newsletter startet bald, trag dich ein und sei von Anfang an dabei.

Abonnieren