ID Logistics
Kontraktlogistik · Deutschland
ID Logistics testet humanoiden Roboter IDA für Lageraufgaben in Griesheim
Im Register seit 14.07.2026. Wir verfolgen, was aus diesem KI-Einsatz wird.
Wie nutzt ID Logistics KI?
ID Logistics betreibt in Griesheim ein Pilotprojekt mit dem humanoiden Roboter IDA auf Basis der Unitree-G1-Edu-6-Plattform, der aktuell sortiert und einfache Lagerarbeiten erledigt und gemeinsam mit Terra Robotics künftig auch beim Verpacken und Kommissionieren eingesetzt werden soll.
Auf einen Blick
- Unternehmen
- ID Logistics
- Branche
- Kontraktlogistik
- Land
- Deutschland
- Funktion
- Lagerlogistik
- KI-Technik
- Humanoider Roboter (Unitree G1 Edu 6-Plattform)
Ausgangslage
ID Logistics feierte sein 25-jähriges Bestehen und präsentierte in diesem Rahmen die Initiative „Future of Contract Logistics". Als Teil dieser Initiative startete das Unternehmen ein Pilotprojekt mit einem humanoiden Roboter am Standort Griesheim. Der Schritt steht im Kontext einer branchenweiten Bewegung hin zu stärkerer Automatisierung: Laut Gartner-Daten sehen 27 Prozent der Supply-Chain-Verantwortlichen Investitionen in KI-basierte Lösungen als einen der drei wichtigsten Faktoren für Wettbewerbsvorteile.
Was das Unternehmen konkret macht
In Griesheim läuft ein Pilotprojekt mit dem humanoiden Roboter IDA. Der Roboter sortiert Waren und erledigt einfache Lagerarbeiten. In Zusammenarbeit mit dem Partner Terra Robotics soll IDA künftig auch beim Verpacken und Kommissionieren eingesetzt werden. Das Projekt ist damit noch in der Pilotphase; ein breiterer Rollout ist bislang nicht belegt.
Technik & Ansatz
IDA basiert auf der Unitree-G1-Edu-6-Plattform. Weitere technische Spezifikationen, etwa zu Sensorik, Steuerungssoftware oder KI-Modellen, sind den vorliegenden Quellen nicht zu entnehmen. Die Kooperation mit Terra Robotics zielt auf die Erweiterung des Aufgabenspektrums über das reine Sortieren hinaus.
Intern setzt ID Logistics nach eigenen Angaben auch auf KI-Agenten für dynamische Entscheidungsprozesse im Lagerbetrieb. Sławomir Rodak, R&D-Direktor und Commercial Director bei ID Logistics Polska, beschreibt den Ansatz: „Ein Multi-Agenten-System, das unterschiedliche operative Interessen repräsentiert (z. B. Outbound, Inbound, Ramp, Guard, SLA), kann mithilfe von Daten aus YMS, WMS und TMS effizient zu einer optimalen Entscheidung gelangen." Dies betrifft jedoch ein separates System und nicht den humanoiden Roboter IDA direkt.
Ergebnisse
Konkrete Kennzahlen zum Pilotprojekt mit IDA, etwa zu Durchsatz, Fehlerquoten oder Wirtschaftlichkeit, liegen auf Basis der verfügbaren Quellen nicht vor. Das Projekt befindet sich laut Quelllage noch in der Pilotphase.
Einordnung
Der Einsatz humanoider Roboter in realen Lagerumgebungen ist industrieweit noch selten; die meisten Unternehmen befinden sich in Testphasen. ID Logistics reiht sich damit in eine Reihe von Logistikdienstleistern ein, die humanoide oder mobile Robotik erproben, ohne dass bislang ein skalierbarer Regelbetrieb belegt wäre. Ob und wann IDA über den Pilotbetrieb in Griesheim hinaus eingesetzt wird, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Quellen
Unabhängig belegtVon einer unabhängigen Quelle (Redaktion/Dritter) berichtet, nicht nur vom Unternehmen oder KI-Anbieter.
- ↗Logistik-Automation: KI-Roboter reduzieren Eingriffe um 50 Prozent - ad-hoc-news.de
- ↗ID Logistics Group Reports First Half 2025 Earnings - simplywall.st
- ↗5 Logistics Trends Reshaping Asia in 2026 - DHL
- ↗AI agents in logistics: promise, limits and why many fail - Trans.INFO
KI Cases fasst öffentlich berichtete Einsätze neutral zusammen und verlinkt die Originalquellen. Maßgeblich ist die jeweilige Quelle.
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