unternehmensweite Prozesse

Was macht der Bereich unternehmensweite Prozesse mit KI?

Unternehmen setzen KI in bereichsübergreifenden Prozessen ein, um Support-, Service- und Beschaffungsabläufe zu automatisieren und über bestehende ERP- und Service-Plattformen zu orchestrieren. Das Register dokumentiert dafür Fälle aus Telekommunikation, Einzelhandel, Gesundheitstechnik und Beschaffung, mehrere davon auf Basis der ServiceNow AI Plattform, andere mit eigenen Agenten-Architekturen oder KI-gestützter Auftragserfassung.

Das KI-Cases-Register führt 237 veröffentlichte Fälle, davon 4 unter der Funktion „Unternehmensweite Prozesse": Novo Nordisk, Land O'Lakes, London Stock Exchange Group (LSEG) und Haleon (Quelle: Register-Aggregat). Hinzu kommen weitere Fälle aus angrenzenden bereichsübergreifenden Funktionen (Service-Management, Beschaffung, Supply Chain), die unten belegt sind.

Service-Management über die ServiceNow AI Plattform

Swisscom nutzt die ServiceNow-Plattform, um Finanz-Support und B2B-Servicegeschäft mit KI zu skalieren.

Parallel baut Swisscom eine Multi-Agenten-Architektur auf Amazon Bedrock AgentCore auf, um KI-Agenten unternehmensweit zu orchestrieren.

Der Migros-Genossenschafts-Bund baut auf ServiceNow ein integriertes Support-Ökosystem auf, das intelligente Automatisierung, dialogbasierten Support und Echtzeit-Geräteintelligenz verbindet.

Parallel konsolidiert Migros seine ERP-Landschaft über RISE with SAP auf Microsoft Azure als Grundlage für weitere KI-Anwendungen.

Philips Enterprise Informatics setzt gemeinsam mit dem Partner Plat4mation AI-gestützte digitale Kundeninteraktionen auf ServiceNow-Basis ein.

Für diesen Fall nennen die vorliegenden Quellen keine Kennzahlen.

KI im Einkauf und in der Auftragserfassung

e& setzt KI in der Beschaffung ein, um Einkäufer von Routineaufgaben zu entlasten, und wurde dafür durch das CIPS Procurement Excellence Programme anerkannt.

Quantifizierte Ergebnisse des KI-Einsatzes nennen die vorliegenden Quellen für e& nicht.

Konapharma setzt Kyroks KI-gestütztes Supply-Chain-Betriebssystem in der Pilotphase für Auftragserfassung und SCM-Workflows ein; das System legt sich als Schicht über bestehende ERP-Systeme und arbeitet nach dem Human-in-the-Loop-Prinzip.

Kyrok meldet aus der Pilotphase, dass über 80 % komplexer Aufträge fehlerfrei erfasst werden; unabhängige Bestätigungen dieser Anbieterangabe liegen nicht vor.

KI-Kompetenz als Einstellungskriterium

UBS verlangt von Stellenbewerbenden nachweisbare KI-Kompetenz im jeweiligen Fachbereich als wesentliches Einstellungskriterium.

Konkrete Angaben zu eingesetzten Systemen oder messbaren Ergebnissen dieser Personalpolitik liegen nicht vor.

FAQ

Welche KI-Plattformen tauchen bei unternehmensweiten Prozessen im Register am häufigsten auf?

Das Register verzeichnet unter dem Vendor-Querschnitt 6 Fälle mit der ServiceNow AI Plattform und 6 mit Salesforce Agentforce (Quelle: Register-Aggregat). Bei den dokumentierten bereichsübergreifenden Fällen setzen Swisscom, Migros und Philips Enterprise Informatics auf ServiceNow.

Gibt es belegte Zahlen zu diesen Fällen?

Nur teilweise. Für Konapharma nennt der Anbieter Kyrok über 80 % fehlerfrei erfasste komplexe Aufträge in der Pilotphase. Für e&, UBS, Swisscom, Migros und Philips Enterprise Informatics nennen die vorliegenden Quellen keine quantifizierten Ergebnisse.

Bleibt die menschliche Entscheidung bei diesen Systemen erhalten?

In mindestens einem dokumentierten Fall ja: Konapharma nutzt Kyroks System nach dem Human-in-the-Loop-Prinzip, bei dem die finale Entscheidungsverantwortung beim Mitarbeiter verbleibt.

Wie viele Fälle führt das Register unter „Unternehmensweite Prozesse"?

4 von 237 veröffentlichten Fällen sind der Funktion „Unternehmensweite Prozesse" zugeordnet: Novo Nordisk, Land O'Lakes, London Stock Exchange Group (LSEG) und Haleon (Quelle: Register-Aggregat).

Quellen

KI Cases fasst öffentlich berichtete Einsätze neutral zusammen und verlinkt die Originalquellen. Maßgeblich ist die jeweilige Quelle. Erstellt aus dem KI-Cases-Register.